” I’d put stress quite high on the list of causes of my bladder cancer and its return ..”
Leopard in Cologne Ehrenfeld – photo by (c) howlzap Cologne

The physical stress response enables us to take flight and flee in the face of danger from a predator. Mostly our threats are not in the guise of a leopard or aggressor but as deadlines, “to do lists” and in my case cancer.

Apparently, there are three types of stress; physical when we suffer injury or illness, chemical from toxins we’re exposed to and emotional from our thoughts and how we process events in our lives. I hadn’t thought about stress like that before – I learned this in a Deliciously Ella Podcast with guest Dr Rangan Chatterjee. He also said 70-90% of GP consultations are related to stress. I’d put stress quite high on the list of causes of my bladder cancer and its return but hearing that shifted it higher.

I’ve often wondered why the same event can cause stress for one person and not for another and heard that it’s not the event itself that causes stress but our relationship with it. For example, being asked to work overtime isn’t necessarily stressful, it’s the interpretation that causes the stress.

  • It’s resentment about doing extra work or disappointment about not doing something else.
  • It’s the self-talk in my head and the conversations about it to the people around me.
  • It’s how I dwell on it and refuse to let it go.
  • It’s each time I revisit it in my head and my body experiences the stress response again. And again, and again.

I used to struggle with stress when it began and try and escape it or block it out. I’ve since experienced that it’s easier and more effective to prevent it coming in the first place through meditation, yoga and other mindful practices. Meditation reveals the stable and the calm and reminds me that this state is always there, and I can return to it whenever I want to just by being present and focusing on the breath.

Link to Podcast: https://play.acast.com/s/deliciouslyellapodcast/dealingwithstress

*Jetzt auf Deutsch*

Die körperliche Stressreaktion ermöglicht es uns, angesichts der Gefahr durch ein Raubtier die Flucht zu ergreifen. Meistens kommen unsere Bedrohungen nicht in Form eines Leoparden oder Angreifers, sondern in Form von Terminen, „To-do-Listen“ und in meinem Fall Krebs.

Anscheinend gibt es drei Arten von Stress: körperlicher Stress, wenn wir Verletzungen oder Krankheiten erleiden, chemischer Stress durch Giftstoffe, denen wir ausgesetzt sind, und emotionaler Stress durch unsere Gedanken und die Art und Weise, wie wir Ereignisse in unserem Leben verarbeiten. Ich hatte zuvor noch nie so über Stress nachgedacht – das habe ich in einem Deliciously Ella Podcast mit Gast Dr. Rangan Chatterjee gelernt. Er sagte auch, dass 70–90 % der Hausarztbesuche mit Stress zusammenhängen. Ich hatte Stress schon ziemlich weit oben auf der Liste der Ursachen für meinen Blasenkrebs und dessen Rezidiv stehen, aber als ich das hörte, rückte er noch weiter nach oben.

Ich habe mich oft gefragt, warum dasselbe Ereignis bei einer Person Stress auslöst und bei einer anderen nicht, und habe gehört, dass nicht das Ereignis selbst Stress verursacht, sondern unsere Beziehung dazu. Zum Beispiel ist die Aufforderung, Überstunden zu machen, nicht unbedingt stressig, sondern es ist die Interpretation, die den Stress verursacht.

  • Es ist der Ärger darüber, zusätzliche Arbeit zu erledigen, oder die Enttäuschung darüber, etwas anderes nicht zu tun.
  • Es sind die Selbstgespräche in meinem Kopf und die Gespräche darüber mit den Menschen um mich herum.
  • Es ist die Art und Weise, wie ich darüber nachgrüble und mich weigere, es loszulassen.
  • Es ist jedes Mal, wenn ich es in meinem Kopf wieder aufgreife und mein Körper erneut die Stressreaktion durchlebt. Und wieder und wieder.

Früher hatte ich zu Beginn mit Stress zu kämpfen und versuchte, ihm zu entkommen oder ihn zu verdrängen. Seitdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass es einfacher und effektiver ist, ihn von vornherein durch Meditation, Yoga und andere Achtsamkeitspraktiken zu verhindern. Meditation offenbart mir die Stabilität und Ruhe und erinnert mich daran, dass dieser Zustand immer da ist und ich jederzeit zu ihm zurückkehren kann, indem ich einfach präsent bin und mich auf meinen Atem konzentriere.

Link zum eine Podcast von meine Yoga Lehrer:https://www.youtube.com/watch?v=nl6Y8RN8keA&t=1367s