“I’ve seen and had so many helping hands it gladdens my heart mightily.”
Purple hands in Berlin – photo by (c) howlzap Cologne

I know it’s corny, but cancer does show you what to be grateful for. Being sick I’ve seen and had so many helping hands it gladdens my heart mightily.

For starters my cancer was caught early and treated swiftly. The medical teams at the Urologist, hospital and local GP have been wonderful. I know many coping with this disease aren’t as fortunate.

My partner, rock and taker of the photos for the blog was lucky enough to retire early and supports me literally every step of the way. All that waiting, worrying and fidgeting I can do as a team and not on my own. My beautiful baby girl, who isn’t a baby any more but studying for her master’s degree in Cologne, is close both in terms of kilometres and our relationship. She’s there with hugs, chats and flowers to share the worry and celebrate the “all clears”.

Although my parents live in Britain we talk almost daily and visit often. I think as parents their worry probably even tops mine but despite the distance, they’ve been at my side in spirit sending love and power and trying not to take the setbacks too hard. My brother lives remotely too but isn’t as remote as the kilometres and we Facetime regularly.

I set up a what’s app group of “Cheerleaders” mainly to update the inner circle of friends all at once, it’s turned out to be a lifeline. Cheery comments, love and silly videos cheer long hospital days and even the bleakest chemo ones.

Finally, there’s support that comes unexpectedly from neighbours, colleagues and friends I don’t know so well. All this support; messages, flowers and cards really do make a difference. So, if you know anyone who’s going through a longer sickness, send them a message that you’re thinking of them, it definitely makes a difference!

*Jetzt auf Deutsch*

Ich weiß, es klingt kitschig, aber Krebs zeigt einem wirklich, wofür man dankbar sein kann. Durch meine Krankheit habe ich so viel Hilfe erfahren, dass es mir das Herz erwärmt.

Zunächst einmal wurde mein Krebs früh erkannt und schnell behandelt. Die medizinischen Teams beim Urologen, im Krankenhaus und bei meinem Hausarzt waren wunderbar. Ich weiß, dass viele, die mit dieser Krankheit zu kämpfen haben, nicht so viel Glück haben.

Meine Partner, mein Fels in der Brandung und Fotograf für den Blog, hatte das Glück, früh in Rente gehen zu können, und unterstützt mich buchstäblich bei jedem Schritt. All das Warten, die Sorgen und die Unruhe kann ich als Team bewältigen und muss es nicht alleine tun. Meine wunderschöne kleine Tochter, die gar kein Baby mehr ist, sondern in Köln ihren Master macht, ist sowohl kilometertechnisch als auch emotional ganz nah bei mir. Sie ist mit Umarmungen, Gesprächen und Blumen da, um die Sorgen zu teilen und die „positiven Nachrichten” zu feiern.

Obwohl meine Eltern in Großbritannien leben, sprechen wir fast täglich miteinander und besuchen uns oft. Ich glaube, als Eltern sind sie wahrscheinlich noch besorgter als ich, aber trotz der Entfernung stehen sie mir im Geiste zur Seite, senden mir Liebe und Kraft und versuchen, die Rückschläge nicht zu schwer zu nehmen. Mein Bruder lebt ebenfalls weit weg, aber nicht so weit wie die Kilometer, und wir sprechen regelmäßig über Facetime.

Ich habe eine WhatsApp-Gruppe namens „Cheerleaders” gegründet, hauptsächlich, um meinen engsten Freundeskreis auf dem Laufenden zu halten, und sie hat sich als Lebensspender erwiesen. Fröhliche Kommentare, Liebe und alberne Videos erhellen die langen Tage im Krankenhaus und sogar die düstersten Chemotherapie-Tage.

Schließlich gibt es noch die unerwartete Unterstützung von Nachbarn, Kollegen und Freunden, die ich nicht so gut kenne. All diese Unterstützung, Nachrichten, Blumen und Karten machen wirklich einen Unterschied. Wenn du jemanden kennst, der eine längere Krankheit durchmacht, schicke ihm eine Nachricht, dass du an ihn denkst, das macht definitiv einen Unterschied!