” Some days bladder balance is easier to hold than others.”
Ballerina in Malaga – photo by howlzap Cologne

Today I had the thought that a bladder needs to be balanced. It needs plenty of fluids, preferably water. Yet too much fluid overworks and stresses it. Apparently, you divide your weight in kgs by 30 to get the litres of fluid you should drink a day. Note that this amount is for healthy bladders and cancerous ones need more – it’s what every doctor has ever said “drink plenty of water!”  Water in inevitably means water out or “looing”. This term was coined by my new local-bladder-cancer-warrior-buddy and aptly implies the frequency we experience.

A certain drying out of the bladder is required during intravesical treatment with chemo or BCG. There are two reasons for this; the drugs have more effect if they aren’t diluted and it’s more manageable retaining the chemicals inside for the required two hours. I usually stop drinking after 10pm the night before my chemo and don’t drink anything before receiving the treatment the following morning. After the two hours the patient drinks copius amounts to literally flush out the toxins.

Some days bladder balance is easier to hold than others. As is keeping “work life balance” or any other balance. Yogis know it from holding a balancing pose like the tree (standing on one leg with the other crooked and resting on the inner calf or thigh of the other). The tree is practiced on both sides and held for 5 deep breaths each. My app gottajoga says of the tree pose „some days the right side will be stronger and sometimes the left and maybe one day there will be no difference “. This pose is a favourite because it strengthens the core, works the pelvic floor and feels as if it is strengthening and balancing the bladder. Mostly there isn’t in fact any difference between balancing either of the sides but my bladder in the middle is still a way off being balanced, I fear.

*Jetzt auf Deutsch*

Heute kam mir der Gedanke, dass die Blase im Gleichgewicht sein muss. Sie braucht viel Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser. Zu viel Flüssigkeit überlastet und belastet sie jedoch. Anscheinend dividiert man sein Gewicht in Kilogramm durch 30, um die Literzahl an Flüssigkeit zu erhalten, die man täglich trinken sollte. Beachte, dass diese Menge für gesunde Blasen gilt und krebskranke Blasen mehr benötigen – das ist es, was jeder Arzt immer gesagt hat: „Trinken Sie viel Wasser!“ Wasser rein bedeutet zwangsläufig Wasser raus oder „looing“. Dieser Begriff wurde von meinem neuen lokalen Blasen-Krebs-Kämpfer-Kumpel geprägt und beschreibt treffend die Häufigkeit, die wir erleben.

Während der intravesikalen Behandlung mit Chemotherapie oder BCG ist eine gewisse Austrocknung der Blase erforderlich. Dafür gibt es zwei Gründe: Die Medikamente wirken besser, wenn sie nicht verdünnt werden, und es ist einfacher, die Chemikalien für die erforderlichen zwei Stunden in der Blase zu behalten. Normalerweise trinke ich am Abend vor meiner Chemotherapie nach 22 Uhr nichts mehr und trinke auch nichts, bevor ich am nächsten Morgen die Behandlung erhalte. Nach den zwei Stunden trinkt der Patient reichlich, um die Giftstoffe buchstäblich auszuspülen.

An manchen Tagen ist es einfacher als an anderen, das Gleichgewicht der Blase aufrechtzuerhalten. Das Gleiche gilt für die „Work-Life-Balance“ oder jedes andere Gleichgewicht. Yogis kennen das aus dem Halten einer Gleichgewichtsübung wie dem Baum (auf einem Bein stehen, das andere angewinkelt und auf der Innenseite des Unterschenkels oder Oberschenkels des anderen ruhend). Der Baum wird auf beiden Seiten geübt und jeweils für 5 tiefe Atemzüge gehalten. Meine App „gottajoga” sagt über die Baumhaltung: „An manchen Tagen ist die rechte Seite stärker, an anderen die linke, und vielleicht gibt es eines Tages keinen Unterschied mehr.” Diese Haltung ist sehr beliebt, weil sie den Rumpf stärkt, den Beckenboden trainiert und das Gefühl vermittelt, die Blase zu stärken und auszugleichen. Meistens gibt es tatsächlich keinen Unterschied zwischen dem Gleichgewicht auf beiden Seiten, aber ich fürchte, meine Blase in der Mitte ist noch weit davon entfernt, ausgeglichen zu sein.