“What did I do to get myself into this situation?”
Me in front of the Berlin wall in Berlin – photo by (c) howlzap Cologne

Inevitably at some point everyone suffering from cancer asks “Why me” what did I do or not do to get myself in this situation? Was I too stressed? Have I been poisoning my system with something? Is it my karma? What happened?

I don’t really fit the traditional demographic of bladder cancer patients, I’m female and was born in ’64. According to the World Cancer Research Fund www.wcrf.org men are over four times more likely to get bladder cancer than women* and the average age at diagnosis (in the US) is 73 years old*. It’s also the ninth most common cancer worldwide yet I hadn’t really heard much about it before I was diagnosed.

Doctors were a little surprised when they talked to me until I mentioned I was an ex-smoker, although I’d given up over ten years earlier. Smoking is a strong risk factor for bladder cancer; smokers are two to six times more likely to develop bladder cancer than non-smokers*. I didn’t consider that when I smoked but smokers are in denial about a lot.

Contact with certain organic chemicals used in textile and paint industries** can increase the risk of developing this cancer. I’ve never worked in these industries or been a hairdresser** (another risk profession) however I did get dyes and paint on my skin regularly when I was at college studying teaching and art. My father nagged me to wear gloves and be careful, but I literally liked getting my hands dirty (still do). Stress as a risk factor for cancer is debatable but according to Dr Lorenzo Cohen “stress makes your body more hospitable to cancer”.

Ultimately, I don’t know why I got cancer but it’s probably a mix of lifestyle factors; not being mindful of toxic chemicals, smoking and not managing my stress effectively. Let’s see if a combination of healthy lifestyle factors can also help lower my risk of it reoccurring. What about you or your loved one?

*Statistics from www.wcrf.org   **Statistics from www.cancer.org

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Jeder, der an Krebs erkrankt ist, stellt sich zwangsläufig irgendwann die Frage: „Warum ich?“ Was habe ich getan oder nicht getan, um mich in diese Situation zu bringen? War ich zu gestresst? Habe ich mein System mit irgendetwas vergiftet? Ist es mein Karma? Was ist passiert?

Ich passe nicht wirklich in die traditionelle Demografie von Blasenkrebspatienten, ich bin weiblich und wurde ’64 geboren. Nach Angaben des World Cancer Research Fund www.wcrf.org ist die Wahrscheinlichkeit, an Blasenkrebs zu erkranken, bei Männern mehr als viermal so hoch wie bei Frauen, und das Durchschnittsalter bei der Diagnose liegt (in den USA) bei 73 Jahren. Es ist auch die neunthäufigste Krebsart weltweit, aber ich hatte vor meiner Diagnose noch nicht viel darüber gehört.

Die Ärzte waren etwas überrascht, als sie mit mir sprachen, bis ich erwähnte, dass ich Ex-Raucher bin, obwohl ich das Rauchen schon vor über fünfzehn Jahren aufgegeben hatte. Rauchen ist ein starker Risikofaktor für Blasenkrebs; bei Rauchern ist die Wahrscheinlichkeit, an Blasenkrebs zu erkranken, zwei- bis sechsmal höher als bei Nichtrauchern*. Als ich geraucht habe, habe ich das nicht bedacht, aber Raucher leugnen vieles.

Der Kontakt mit bestimmten organischen Chemikalien, die in der Textil- und Farbenindustrie** verwendet werden, kann das Risiko, an diesem Krebs zu erkranken, erhöhen. Ich habe nie in diesen Branchen gearbeitet und war auch nie Friseur** (ein weiterer Risikoberuf), aber während meines Lehramts- und Kunststudiums kam ich regelmäßig mit Farbstoffen und Farben in Berührung. Mein Vater ermahnte mich, Handschuhe zu tragen und vorsichtig zu sein, aber ich machte mir buchstäblich gern die Hände schmutzig. Über Stress als Risikofaktor für Krebs lässt sich streiten, aber laut Dr. Lorenzo Cohen macht “Stress den Körper anfälliger für Krebs“.

Letzten Endes weiß ich nicht, warum ich Krebs bekommen habe, aber wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Lebensstil-Faktoren: Ich habe nicht auf giftige Chemikalien geachtet, geraucht und meinen Stress nicht effektiv bewältigt. Mal sehen, ob eine Kombination gesunder Lebensstilfaktoren auch mein Risiko eines erneuten Auftretens senken kann. Was ist mit dir oder einem deiner Angehörigen?

*Statistiken von www.wcrf.org **Statistiken von www.cancer.org

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