“So although my eyes are weeping my heart is happy knowing the therapy is working its magic.” Mural by The Lightning Team in Mungersdorf Cologne photo by Howlzap Cologne

My heart leaped with happiness to hear the news, from my urologic oncologist, that my recent CT scan report showed a positive trend. The anterior bladder wall is thining and the tumor’s intrusion into the fatty tissue surrounding the bladder has regressed slightly. Lymph nodes are constant or slightly smaller. Discomfort with the therapy is milder than expected, and knowing it’s working makes it easier to bear.

My eyes are constantly weeping despite using eyedrops regularly. Recently my eyelashes have started falling out, first the lower ones and now the upper. I feel like a frog with wet eyelash free eyes, but one who is healing.

I still have my hair though it isn’t growing. Hair on my legs and under my arms removed by shaving doesn’t grow back either. The therapy targets fast growing cells like tumour cells and hair follicles.

I’ve been plagued by waves of nausea. I drink tea with ginger after chemotherapy to sooth nausea but recently it’s worsened. I thought first it was from my pancreas. My pancreatic lipase levels that should be 13-60 U/l were 539U/l at one point and my treatment was postponed until a couple of days later when they were back to a more normal 80 U/l. However the CT scan report also indicates that I have some mesenteric panniculitis – inflamed fatty tissue – this can also cause nausea. I’ve been wearing sea bands on my wrists – which apply pressure and stimulate the P6 (or Nei-Kuan) acupressure point and effectively reduce nausea.

A good balance between sleep, movement and rest eases my fatigue. 8-9 hours of sleep, daily yoga, walking, and regularly cycling on the exercise bike interspersed with rest phases all contribute.

Next stop is a MRI scan to be scheduled, probably end of March which means another two rounds of Padcev and Keytruda to further shrink the tumour!

So although my eyes are weeping my heart is happy knowing the therapy is working its magic.

*Jetzt auf Deutsch*

Mein Herz hüpfte vor Freude, als ich von meinem Uroonkologen die Nachricht erhielt, dass mein aktueller CT-Befund einen positiven Trend zeigte. Die vordere Blasenwand wird dünner und das Eindringen des Tumors in das die Blase umgebende Fettgewebe hat sich leicht zurückgebildet. Die Lymphknoten sind unverändert oder leicht kleiner. Die Beschwerden durch die Therapie sind milder als erwartet, und da ich weiß, dass sie wirkt, ist sie leichter zu ertragen.

Meine Augen tränen ständig, obwohl ich regelmäßig Augentropfen benutze. Seit kurzem fallen mir die Wimpern aus, zuerst die unteren und jetzt auch die oberen. Ich fühle mich wie ein Frosch mit nassen Augen ohne Wimpern, aber einer, der gerade heilt.

Ich habe noch Haare, auch wenn sie nicht wachsen. Die Haare an meinen Beinen und unter meinen Armen, die ich durch Rasieren entfernt habe, wachsen auch nicht nach. Die Therapie zielt auf schnell wachsende Zellen wie Tumorzellen und Haarfollikel ab.

Ich leide unter Übelkeitsanfällen. Nach der Chemotherapie trinke ich Ingwertee, um die Übelkeit zu lindern, aber in letzter Zeit hat sie sich verschlimmert. Zuerst dachte ich, es käme von meiner Bauchspeicheldrüse. Mein Lipase-Wert, der zwischen 13 und 60 U/l liegen sollte, lag einmal bei 539 U/l, und meine Behandlung wurde um ein paar Tage verschoben, bis er wieder auf einen normaleren Wert von 80 U/l gesunken war. Der CT-Befund zeigt jedoch auch, dass ich eine Mesenterialpannikulitis habe – eine Entzündung des Fettgewebes –, die ebenfalls Übelkeit verursachen kann. Ich trage Sea Bands an meinen Handgelenken, die Druck ausüben und den Akupressurpunkt P6 (oder Nei-Kuan) stimulieren und so Übelkeit wirksam reduzieren.

Ein gutes Gleichgewicht zwischen Schlaf, Bewegung und Ruhe lindert meine Fatigue. 8–9 Stunden Schlaf, tägliches Yoga, Spaziergänge und regelmäßiges Training auf dem Heimtrainer, unterbrochen von Ruhephasen, tragen dazu bei.

Als nächstes steht eine MRT-Untersuchung an, die wahrscheinlich Ende März stattfinden wird, was bedeutet, dass ich noch zwei weitere Runden Padcev und Keytruda bekomme, um den Tumor weiter zu verkleinern!

Auch wenn meine Augen tränen, ist mein Herz glücklich, weil ich weiß, dass die Therapie seine Wirkung zeigt.